Der Zentralrat der Juden (ZdJ) will YouTube-Eigentümer Google vor Gericht zerren. Grund sei die Tatsache, dass auf der Multimediaplattform Youtube auch Videos veröffentlicht werden können, deren Inhalt nach BRD-Gesetzen unter Strafe steht.

Nach Aussagen des ZdJ mache sich Google “mitschuldig” an der Verbreitung von unerwünschten Inhalten, insbesondere solcher, die vom ZdJ als Propaganda für “Rassenhass und Diskriminierung” angesehen werden.

Google wies die Vorwürfe des Zentralrats zurück und versicherte, dass das Unternehmen gegen tatsächlich problematische Inhalte vorginge. Google ist darüber hinaus Teil der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) und habe extra geschulte Mitarbeiter, die Hinweisen auf beleidigende Videos nachgingen und wenn nötigt löschten.

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