Porno-Industrie nutzt Staat aus
Wenn nun der Download eines Porno-Clips registriert wird, reichen die Beobachter die IP-Adresse an den Herstelle weiter, der seinerseits einen Anwalt ins Rennen schickt. Dieser Rechtsverdreher erstattet bei der Staatsanwaltschaft Anzeige wegen Urheberrechts-Verletzung und erhält nach der Ermittlung Namen und Anschrift des “Verbrechers”. Ziel erreicht.
Während die Strafanzeige im Sande verläuft, kann der Anwalt nun den Tauschbörsen-User für einige hundert Euro abmahnen. Die Staatsanwaltschaft wird also für zivilrechtliche Maßnahmen missbraucht, und das kostet uns Steuerzahlern eben richtig viel Geld.
Allein bei der Staatsanwaltschaft in Essen waren es innerhalb drei Monaten 10.000 Anzeigen, in Wuppertal 4.000 in zwei Monaten und in Düsseldorf etwa 2.700. Da kann mal ja mal hochrechnen, wie viele das Bundesweit sind und was das kostet, wenn die Ermittlung einer IP-Adresse etwa 50 Euronen an Personalkosten verschlingt.
Quelle der Zahlen: DerWesten.de
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25. March 2008 Markus

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